Wirkmechanismus des neuen Verfahrens, das durch molekulare Selbstorganisation die Reproduktion von Viren im menschlichen Körper hemmen kann. Bildquelle: Forschungsteam / Jörg Rademann
Wirkmechanismus des neuen Verfahrens, das durch molekulare Selbstorganisation die Reproduktion von Viren im menschlichen Körper hemmen kann. Bildquelle: Forschungsteam / Jörg Rademann - Forschungsteam unter Beteiligung der Freien Universität Berlin untersucht neuartige antivirale Wirkstoffe, die auch die Verbreitung von Coronaviren hemmen können Forscherinnen und Forscher vom Pharmazeutischen Institut der Freien Universität Berlin haben in Zusammenarbeit mit der Katholieke Universiteit Leuven ein neues Verfahren entdeckt, antivirale Wirkstoffe für Medikamente zu entwickeln. Das Forschungsteam untersuchte Virusproteine, die für das Überleben und die Vervielfältigung von Viren in menschlichen Zellen verantwortlich sind. Dabei konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Mechanismus identifizieren, der in der Lage ist, molekulare Bausteine zu einem wirksamen Hemmstoff zusammenzusetzen. Die kleinen Molekülbausteine docken dabei an das Viruseiweiß an und werden dadurch sogleich zu einem Wirkstoff zusammengefügt, der das Viruswachstum in der infizierten Zelle blockiert. Der Vorgang kann nach Einschätzung der Forscher als Grundlage für die Entwicklung von neuartigen Medikamenten dienen. Auch die Verbreitung von Coronaviren im Körper ließe sich durch das Verfahren möglicherweise erfolgreich minimieren.
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