Zwei EU-Starting Grants für Tübingen

Je 1,5 Millionen: Paläoanthropologe Radu Iovita geht auf Spurensuche steinzeitlicher Menschen an der Seidenstraße in Kasachstan - Mediziner Surjo Soekadar arbeitet an der nächsten Generation von Gehirn-Computer-Schnittstellen. Zwei Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) sind von Wissenschaftlern der Universität Tübingen eingeworben worden. Der Paläoanthropologe Dr. Radu Iovita (Institut für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie) geht in seinem Projekt ,,A Silk Road in the Palaeolithic: Reconstructing Late Pleistocene Hominin Dispersals and Adaptations in Central Asia" (PALAEOSILKROAD) auf die Suche neuer Fundstellen früher Menschen entlang der Seidenstraße in Kasachstan, die Aufschluss über die steinzeitliche Besiedlung Zentralasiens geben sollen. Der Mediziner Dr. Surjo Soekadar (Angewandte Neurotechnologie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie) arbeitet im Projekt ,,Building Next-Generation Brain/Neural-Machine Interfaces for Restoration of Brain Functions" (NGBMI) an der Weiterentwicklung von Gehirn-Computer-Schnittstellen, die zur Behandlung neurologischer und psychiatrischer Krankheiten eingesetzt werden. Beide Wissenschaftler erhalten über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils 1,5 Millionen Euro für ihre Forschung. Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) stellt jährlich über eine halbe Milliarde Euro für die exzellentesten Nachwuchs-Wissenschaftler Europas zur Verfügung.
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