Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und Völkerrecht
Tagung am 17. und 18. Februar 2012 an der Freien Universität Berlin zu den Umsiedlungsbeschlüssen des Potsdamer Abkommens - An der Freien Universität findet am 17. und 18. Februar eine internationale Tagung über die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Polnische, tschechische und deutsche Wissenschaftler erörtern den völkerrechtlichen und historischen Kontext der Umsiedlungsbeschlüsse des Potsdamer Abkommens und deren Umsetzung. Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung unter konferenzbuero [a] polen-news (p) de wird gebeten. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 7 Euro. Die Referenten stellen juristische und historische Untersuchungen über die Umsiedlungsbeschlüsse und deren Umsetzung zur Diskussion. Vor dem Hintergrund aktueller Auseinandersetzungen über die Bevölkerungsverschiebungen zwischen Polen, der Tschechoslowakei und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sollen die Geschehnisse objektiv und frei von politischer Inanspruchnahme betrachtet werden. Ziel der Tagung ist es, die sachliche Grundlage der Debatte über die Vertreibung der Deutschen zu festigen.


