Studiengang verbindet Strahlenwissenschaften mit künstlicher Intelligenz
Die Universität Tübingen bietet ab dem Wintersemester 2022/23 den deutschlandweit ersten Profilbereich ,,Künstliche Intelligenz in den Medizinischen Strahlenwissenschaften" an. Im Masterstudiengang Medizinische Strahlenwissenschaften werden Studierende sowohl auf Spezialgebieten der medizinischen Strahlenwissenschaften als auch in Methoden der künstlichen Intelligenz ausgebildet. Zu den Lehrinhalten gehören Forschungsgebiete im Bereich der Strahlentherapie, der nicht-invasiven Bildgebung und der Tumorund Strahlenbiologie genauso wie Machine Learning, Computer Vision oder Grundlagen für ein besseres Verständnis, für die Analyse und Visualisierung wissenschaftlicher Daten. Schon heute werden Methoden der künstlichen Intelligenz in der Krebsbehandlung eingesetzt, unter anderem für die Auswertung komplexer Daten oder bei Therapieentscheidungen. Das im Masterprofil erworbene Wissen kann beispielsweise zur Optimierung der Bildgebung für die Bestrahlungsplanung eingesetzt werden, zur Konturierung von Organen und Tumoren mittels Deep-Learning-Verfahren oder zur besseren Kontrolle von Strahlenbehandlungen. Absolventinnen und Absolventen können zudem künftig zur Weiterentwicklung individualisierter Diagnostikund Therapieverfahren durch künstliche Intelligenz beitragen, sowohl in der Forschung als auch in der Industrie. Im Profilbereich lehren Forschende aus der Medizinischen Fakultät und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen sowie aus dem Cyber Valley: Europas größtes Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz verbindet Partner aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.




