Quereinsteiger in Schulen oft weniger zufrieden
Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern weltweit herrscht Lehrkräftemangel. Deshalb werden oft Querund Seiteneinsteiger an Schulen eingesetzt, die ursprünglich eine andere Ausbildung absolviert haben als ein klassisches Lehramtsstudium. Doch diese sind in ihrem neuen Job oft weniger zufrieden als ihre Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits vor oder im Studium für den Lehrberuf entschieden haben. -Das kann deshalb zum Problem werden, da die Arbeitszufriedenheit nicht nur mit dem persönlichen Wohlbefinden, sondern auch negativ mit der Qualität des Unterrichtes zusammenhängen kann-, sagt Tim Fütterer vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen, der an der Studie beteiligt war. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Teaching and Teacher Education veröffentlicht. Die Unzufriedenheit von Lehrkräften an ihrem Arbeitsplatz kann mit einer niedrigeren Unterrichtsqualität einhergehen und sich letztendlich negativ auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler auswirken. -Zudem bleiben zufriedene Lehrkräfte länger im Beruf-, so Fütterer, was angesichts des sich immer weiter verschärfenden Personalmangels an den Schulen ein wichtiges Ziel sei.


