Naturwissenschaft trifft auf Archäologie

Vom 28. bis 31. März findet die Jahrestagung ,,Archäometrie und Denkmalpflege 2012" an der Universität Tübingen statt. Vom 28. bis 31. März findet an der Universität Tübingen die gemeinsame Jahrestagung des ,,Arbeitskreises Archäometrie und Denkmalpflege" der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft, des ,,Arbeitskreises Archäometrie" der Fachgruppe Analytische Chemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Gesellschaft für Naturwissenschaftliche Archäologie - ARCHAEOMETRIE statt. Der Verbund hat das Ziel, naturwissenschaftliche Fachkompetenz im Bereich Kulturwissenschaften zu etablieren. Auf den Jahrestagungen werden aktuelle Ergebnisse analytischer Untersuchungen zur Lösung kulturhistorischer Fragestellungen vorgestellt. Ob archäologische Objekte aus Keramik, Glas, Stein; organischen Materialien wie Zähnen oder Elfenbein; Münzen und Waffen; oder die Reste von Fertigungsstätten: neue Entwicklungen in der Analytik erweitern die Möglichkeiten substanzschonender Untersuchungen. Auch Kulturgüterschutz und Denkmalpflege profitieren, denn Natursteinbauwerke, Glasfenster, bemalte Skulpturen und Wandmalereien können nur gerettet werden, wenn ihre chemischen und mineralogischen Zusammensetzungen sowie zerstörende Mechanismen bekannt sind und bei konservatorischen Arbeiten berücksichtigt werden können. Bei der diesjährigen Tagung spricht Juniorprofessor Johannes Krause vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters an der Universität Tübingen über ,,Das Genom des Schwarzen Tods: Genetische Untersuchung des mittelalterlichen Pesterregers".
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