Pascal Sébah: Kairo, Schiffe in Altkairo, vor 1881, Albuminabzug 196 x 258 mm Foto: Alphons-Stübel-Sammlung früher Orientphotographien
Neue Publikation präsentiert zwei bedeutende wissenschaftliche Sammlungen der Friedrich-Schiller-Universität. Für die Fachwelt sind die beiden Sammlungen von unschätzbarem Wert, außerhalb akademischer Kreise waren sie jedoch lange Zeit kaum bekannt: Das "Orientalische Münzkabinett" und die "Alphons-Stübel-Sammlung früher Orientphotographien" der Friedrich-Schiller-Universität Jena. " Für die historische Orientforschung sind diese Sammlungen mit ihren Beständen aus dem 19.Jahrhundert wertvolle materielle und visuelle Hilfsmittel ", sagt Norbert Nebes, Direktor des Instituts für Orientalistik, Indogermanistik, Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Jenaer Universität, zu dem die Sammlungen gehören. Neben der ebenfalls in diesem Institut angesiedelten Hilprecht-Sammlung - nach dem Vorderasiatischen Museum in Berlin die umfangreichste Sammlung altorientalischer Altertümer in Deutschland - machen sie die Friedrich-Schiller-Universität zu einem der wichtigsten Standorte historischer Orientforschung in Deutschland, so Nebes. Diese Schätze auch einer breiteren interessierten öffentlichkeit bekannt zu machen, ist die Idee des jüngst erschienenen Bandes aus der Reihe "Jenaer Beiträge zum Vorderen Orient". Die von Nebes herausgegebene Publikation stellt die beiden herausragenden Sammlungen der Friedrich-Schiller-Universität vor. Die Beiträge haben Stefan Heidemann (Universität Hamburg) und Babett Forster (Universität Jena) verfasst.
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