Katalysatoren auf Tuchfühlung

Ji Wong Lee und seine Kollegen haben einen einfachen Weg gefunden, Katalysatoren
Ji Wong Lee und seine Kollegen haben einen einfachen Weg gefunden, Katalysatoren an Nylonfasern zu heften. So lässt sich die aktive Oberfläche der chemischen Hilfsmittel vergrößern, sodass chemische Prozesse effizienter werden. [weniger]
Einfache Textilien lassen sich mit Katalysatoren für komplexe chemische Reaktionen funktionalisieren. Manche medizinische Wirkstoffe, aber auch andere chemische Verbindungen könnten sich künftig deutlich einfacher herstellen lassen als bisher. Ein internationales Team um Chemiker des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr hat auf denkbar einfache Weise diverse Katalysatoren auf Nylon fixiert. Katalysatoren vermitteln zwischen den Partnern einer chemischen Reaktion und steuern den Prozess zu einem gewünschten Endprodukt. Mit Stoff als Trägermaterial der chemischen Hilfsmittel kann eine Reaktion an einer großen Oberfläche ablaufen, wodurch ihre Effizienz steigt. Einer der Katalysatoren, den die Forscher auf Tuchfühlung brachten, ist bei der Synthese eines Arzneiwirkstoffes wichtig, lässt sich bisher aber nur in gelöster Form einsetzen - das macht den Herstellungsprozess sehr aufwendig und teuer. Die organotextile Katalyse könnte die Synthese deutlich vereinfachen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience