Gute Note in Deutsch, schlechte Bewertung des Matheunterrichts

Wenn Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsqualität beurteilen - was an immer mehr Schulen der Fall ist - heißt es künftig genauer hinschauen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung fanden in einer Studie Hinweise darauf, dass Noten nicht nur die Beurteilung des Unterrichts in dem jeweiligen Fach beeinflussen, sondern sich auch auf die Bewertung in anderen Fächern auswirken können. Konkret heißt das: Vergeben Lehrkräfte Überdurchschnittlich gute Noten, kann dies dazu führen, dass ihr eigener Unterricht besser bewertet wird, aber auch ihren Kolleginnen und Kollegen eine etwas schlechtere Unterrichtsbewertung einbringen. Die Studie liefert damit wichtige Hinweise zur Verwendung von Schülerurteilen in der Praxis und wurde jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Educational Psychology veröffentlicht. Konkret untersuchte das Team um Ann-Kathrin Jaekel, wie die Noten von rund 6. Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 in den Fächern Mathematik und Deutsch mit ihrer Bewertung der Unterrichtsqualität zusammenhängen. Dabei wurde deutlich: Je besser die Note der Schülerinnen und Schüler in einem Fach, desto besser bewerteten sie dort den Unterricht.
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