Ammar Abdulrahman. Foto: privat
Fördergelder der Philipp Schwartz-Initiative eingeworben - Prof. Ammar Abdulrahman kann in Tübingen forschen und lehren Der syrische Archäologe Professor Ammar Abdulrahman kann seine Lehrund Forschungstätigkeit an der Universität Tübingen fortführen: Er erhält für zwei Jahre ein Stipendium, das die Universität im Rahmen der Philip Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung einwerben konnte. Professor Ammar Abdulrahman ist ein international hochangesehener Wissenschaftler und war Direktor der Archäologie-Abteilung der Universität Damaskus - wegen des Krieges musste er seine Heimat verlassen. Das Stipendium ermöglicht ihm einen Forschungsaufenthalt am Institut für die Kulturen des Alten Orients (IANES) der Universität Tübingen. Hier arbeitet er auf Einladung von Professor Peter Pfälzner (Abteilung für Vorderasiatische Archäologie) an einem gemeinsamen Forschungsprojekt zur bronzezeitlichen Siedlungsentwicklung in Syrien und dem nördlichen Irak, in dem antike Siedlungsplätze in beiden Ländern mit modernen Geoinformationssystemen kartiert werden sollen. Das Projekt soll damit auch zum Erhalt des Kulturerbes in Syrien und dem Irak beitragen. Bereits in früheren Jahren haben die beiden Archäologen bei Ausgrabungen in Syrien erfolgreich zusammengearbeitet. Über die Philipp Schwartz-Initiative wurden im Mai bundesweit 23 Stipendien an gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.
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