Die Schicksale aller Opfer an der innerdeutschen Grenze ergründen
Wissenschaftler der Freien Universität erhalten Forschungsauftrag des Kulturstaatsministers sowie von drei Bundesländern (mit Pressefotos). Wissenschaftler der Freien Universität haben den Auftrag erhalten, das Schicksal aller Opfer des DDR-Grenzregimes zu erforschen. In dem von Kulturstaatsminister Bernd Neumann sowie den Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen finanzierten und heute an der Gedenkstätte Berliner Mauer vorgestellten Projekt sollen alle Todesfälle an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze untersucht und die Biografien der Opfer erstellt werden. Das Schicksal dieser Opfer ist noch nicht grundlegend erforscht. Als Ergebnis des Forschungsprojektes wird ein Totenbuch mit Kurzbiographien der Grenzopfer erscheinen. Die Leitung des Projekts im Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin liegt bei Klaus Schroeder und Jochen Staadt. Das Projekt läuft bis Ende 2015.

