Studierende der Universität Tübingen bei Ausgrabungen auf dem Lochenstein im August 2021
Studierende der Universität Tübingen bei Ausgrabungen auf dem Lochenstein im August 2021 - Der Lochenstein bei Balingen war ab dem zweiten Jahrtausend vor Christus bis in die Römerzeit besiedelt. Dies untermauern neue Funde einer Grabung, die Archäologen der Universität Tübingen am Freitag abgeschlossen haben. Die Wissenschaftler knüpften an eine Ausgrabung und Forschungsarbeiten an, die vor fast 100 Jahren stattgefunden hatten. Ziel war es, die Besiedlungsgeschichte des Berges mit modernen Methoden zu untersuchen - nach den Forschungen des Landesamts für Denkmalpflege aus dem Jahr 1923 reicht diese bis in die Jungsteinzeit zurück. Zahlreiche neue Fundstücke bestätigen die vorgeschichtliche Nutzung des Berges und lassen auf eine Besiedelung ab dem zweiten Jahrhundert vor Christus schließen, wie Grabungsleiter Professor Martin Bartelheim vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters sagt. So fanden die Archäologen Keramik aus der Bronzeund Eisenzeit (etwa 1000 v.Chr. Glasperlen, die in der Eisenzeit (etwa 500 v. Chr.) als Schmuck getragen wurden, und Teile von Gläsern, die im römischen Reich hergestellt wurden.
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