,,Altersarmut bekämpfen, wo sie entsteht: am Arbeitsmarkt"

Neue Studie zum erwarteten Renteneinkommen der geburtenstarken Jahrgänge vorgestellt / Poltikwissenschaftlerinnen der Freien Universität Berlin fordern Korrekturen in der Arbeitsmarktpolitik. Die Biografien und Erwerbsverläufe der heute 45- bis 50-jährigen Frauen sind im Vergleich zu denen vorheriger Generationen vielfältiger geworden. Diese Vielfalt wirkt sich nicht nur unterschiedlich auf die Alterssicherung der Frauen aus, sondern führt zu ,,Klassenbildung" - nicht nur zwischen Mann und Frau, Ost und West, sondern auch innerhalb der Gruppe der Frauen. Das ist ein Ergebnis der neuen Renten-Studie, die die Politikwissenschaftlerinnen Barbara Riedmüller und Ulrike Schmalreck vom Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an diesem Dienstag vorgestellt haben. Sie forderten von Politikern,  verstärkt Anreize zu schaffen, damit auch Frauen mit Kindern in Vollzeit arbeiten und so ihr Rentenkonto auffüllen könnten. Für die von der Deutschen Rentenversicherung geförderte Studie ,,Die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen im mittleren Lebensalter. Wandel und rentenpolitische Implikation" werteten die Wissenschaftlerinnen Daten des Sozioökonomischen Panels - einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von über 12.
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