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Eberhard Karls Universität Tübingen


Ergebnisse 101 - 120 von 540.


Gesundheit - Biowissenschaften - 16.03.2023
Gefäßverkalkung sichtbar machen
Gefäßverkalkung sichtbar machen
Forschende der Universität Tübingen haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Atherosklerose im Mausmodell besser erforschen lässt. Die nicht-invasive Bildgebungsmethode soll neue Wege eröffnen, Gefäßverengungen als Ursache von Herzinfarkten und Schlaganfällen besser zu verstehen und zu behandeln.

Gesundheit - Biowissenschaften - 08.03.2023
Veränderte Hirnstruktur: Warum Infektionen in der Schwangerschaft Autismus begünstigen können
Veränderte Hirnstruktur: Warum Infektionen in der Schwangerschaft Autismus begünstigen können
Wichtige Weichen werden früh im Leben gestellt - manche sogar vor der Geburt. Bereits im Mutterleib beeinflussen Umweltfaktoren die Entwicklung des Kindes und können Auswirkungen auf die Gesundheit haben. So erhöhen bestimmte Infektionen das Risiko, später an einer Autismus-Spektrum-Störung zu erkranken.

Geschichte & Archeologie - Chemie - 01.02.2023
Die Chemie der Mumifizierung: Spuren einer globalen Vernetzung
Die Chemie der Mumifizierung: Spuren einer globalen Vernetzung
Ein Forschungsteam der LMU München und der Universität Tübingen gewann über Rückstandsanalysen an Gefäßen einer Mumifizierungswerkstatt neue Erkenntnisse, wie die alten Ägypter die Körper der Verstorbenen einbalsamierten Die Archäologen konnten bestimmen, welche Substanzen für welches Körperteil verwendet wurden Einige Substanzen stammten nicht aus Ägypten, sondern aus dem gesamten Mittelmeerraum, tropischen Regenwäldern und sogar Südostasien - ein Beleg für eine frühe, globale Vernetzung Vor genau 100 Jahren wurde das Grab des Tut-anch-Amun mit seiner weltberühmten Mumie entdeckt.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 12.01.2023
Genetische Daten aus dem Altai weisen auf hohe Mobilität früher Jäger und Sammler hin
Genetische Daten aus dem Altai weisen auf hohe Mobilität früher Jäger und Sammler hin
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Tübingen, des Senckenberg Centres for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) in Tübingen und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig identifizierte eine etwa 7.Jahre alte und bisher unbekannte Population im zentralasiatischen Altai, an der es belegen konnte, dass Jägerund Sammlerpopulationen in Sibirien und in anderen Teilen Nordasiens über große Distanzen mobil waren.

Astronomie & Weltraum - 09.01.2023
Astronomen entdecken acht superheiße Sterne
Astronomen entdecken acht superheiße Sterne
Mithilfe des größten Einzelteleskops auf der Südhalbkugel, dem SALT in Südafrika, hat ein internationales Team von Astronomen acht der heißesten Sterne im Universum entdeckt. Ihre Oberflächentemperatur liegt bei mehr als 100. Grad - die Oberfläche der Sonne erreicht lediglich 5. Grad. Die Entdeckungen entsprangen einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Simon Jeffrey vom Armagh-Observatorium in Nordirland, an dem Professor Klaus Werner vom Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen beteiligt ist.

Geschichte & Archeologie - 23.12.2022
Menschen nutzen Bärenfelle seit mindestens 300.000 Jahren
Menschen nutzen Bärenfelle seit mindestens 300.000 Jahren
Menschen nutzen seit mindestens 300. Jahren Bärenfelle, um sich vor der kalten Witterung zu schützen. Das legen Schnittspuren auf dem Mittelfuß- und dem Fingerknochen eines Höhlenbären nahe, die in der altpaläolithischen Fundstelle im niedersächsischen Schöningen entdeckt wurden. Damit ist dies einer der ältesten Belege dieser Art weltweit.

Wirtschaft - Geschichte & Archeologie - 21.12.2022
Gleichstellung von Frauen begünstigt Wirtschaftswachstum
In Ländern und Regionen Europas, in denen Frauen spät heirateten, hat sich die Wirtschaft in den vergangenen 500 Jahren besser entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftshistorikerin Alexandra de Pleijt von der Universität Wageningen in den Niederlanden und des Wirtschaftshistorikers Jörg Baten von der Universität Tübingen.

Geschichte & Archeologie - 15.12.2022
Archäologie aus dem Abfall: kleine Splitter erzählen vom Werkzeuggebrauch vor 300.000 Jahren
Archäologie aus dem Abfall: kleine Splitter erzählen vom Werkzeuggebrauch vor 300.000 Jahren
Kleine Absplitterungen aus Feuerstein, die beim Nachschärfen von Schneidewerkzeugen vor 300. Jahren herunterfielen, geben Hinweise auf die Bearbeitung von Holz durch frühere Menschen. Die Stücke wurden an der altpaläolithischen Fundstelle im niedersächsischen Schöningen entdeckt. Die Forschungsarbeit an dem ungewöhnlich alten Abfall führte ein fächerübergreifendes Team unter der Leitung der Universität Tübingen und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) in Tübingen durch.

Geowissenschaften - Umwelt - 06.12.2022
Kurzlebige Eisströme
Kurzlebige Eisströme
Große Eisströme können ihre Aktivität innerhalb von wenigen tausend Jahren einstellen und den schnellen Eisabtransport auf andere Gebiete des Eisschildes verlagern. Das zeigt die Rekonstruktion zweier Eisströme auf Basis von eisdurchdringenden Radarmessungen im grönländischen Eisschild, die ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, an dem auch die Universität Tübingen beteiligt ist, jetzt in der Fachzeitschrift Nature Geoscience vorstellt.

Umwelt - 05.12.2022
Artenvielfalt in Trockengebieten schützt Klima
Artenvielfalt in Trockengebieten schützt Klima
Der Lebensunterhalt jedes dritten Menschen auf der Erde hängt von Viehhaltung und Weidewirtschaft ab. Speziell in Trockengebieten, die mehr als 40 Prozent der Landfläche unseres Planeten ausmachen, ist Weidewirtschaft Überlebenswichtig. Trotz dieser Bedeutung für Mensch und Natur hatte es bis vor kurzem keine globale Feldstudie zur Auswirkung von Weidewirtschaft auf die Leistungsfähigkeit von Trockengebieten gegeben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 02.12.2022
Alzheimer: Therapie muss frühzeitig beginnen
Hauptursache für die Entstehung der Alzheimerkrankheit scheint die Ablagerung eines bestimmen Eiweißes, des Beta-Amyloid-Proteins, im Gehirn zu sein - so der aktuelle Stand der Alzheimerforschung. Die Bildung dieser sogenannten Plaques beginnt mindestens zwanzig Jahre vor den ersten Krankheitssymptomen.

Geschichte & Archeologie - 30.11.2022
Gold aus Troia, Poliochni und Ur hatte denselben Ursprung
Gold aus Troia, Poliochni und Ur hatte denselben Ursprung
Das Gold in Objekten aus Troia, Poliochni - einer Siedlung auf der ungefähr 60 Kilometer vor Troia liegenden Insel Lemnos - und dem mesopotamischen Ur hat denselben geographischen Ursprung und wurde über große Distanzen gehandelt. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forscherteam, das mit Hilfe einer innovativen mobilen Lasermethode erstmals Proben von berühmten frühbronzezeitlichen Schmuckstücken aus Troia und Poliochni analysiert hat.

Umwelt - Paläontologie - 28.11.2022
Allgäuer Biber leben seit mehr als elf Millionen Jahren im Familien-Clan
Allgäuer Biber leben seit mehr als elf Millionen Jahren im Familien-Clan
Die Hammerschmiede im Allgäu, Fundstelle des Menschenaffen Danuvius, ist eine einmalige Fundgrube für Paläontologen: Bereits über 140 fossile Wirbeltierarten konnten hier geborgen werden. Anhand der Knochenfunde lässt sich nun auch die Lebensweise und Entwicklung einer ausgestorbenen Biberart nachvollziehen: Steneofiber depereti war etwas kleiner als heutige Biber und besiedelte bereits vor über elf Millionen Jahren die Fließgewässer Süddeutschlands.

Paläontologie - Biowissenschaften - 24.11.2022
Internationales Forscherteam identifiziert neue Dinosaurier-Art
Internationales Forscherteam identifiziert neue Dinosaurier-Art
Ein internationales Forscherteam hat im Westen Rumäniens eine bislang unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt und nach dem Fundort Transsylvanien benannt: Transylvanosaurus platycephalus lebte vor etwa 70 Millionen Jahren und war ein Pflanzenfresser, wie der Paläontologe Felix Augustin von der Universität Tübingen berichtete.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.11.2022
Neuer Ansatzpunkt für Alzheimer-Therapien gefunden
Neuer Ansatzpunkt für Alzheimer-Therapien gefunden
In den Blutgefäßen des Gehirns von Alzheimer-Patienten lagert sich zusammen mit dem Protein Amyloid-β auch das Protein Medin ab. Diese sogenannte Co-Aggregation haben Forschende am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) entdeckt. Ihre Beobachtung veröffentlichen sie jetzt im renommierten Fachmagazin Nature.

Astronomie & Weltraum - Physik - 03.11.2022
Wie ein taumelnder Spielzeugkreisel: Überraschende Neuigkeiten vom Röntgenpulsar Her X-1
Wie ein taumelnder Spielzeugkreisel: Überraschende Neuigkeiten vom Röntgenpulsar Her X-1
Gleich die erste direkte Messung der Polarisation eines Röntgenpulsars, eines rotierenden magnetisierten Neutronensterns, durch das Weltraumteleskop IXPE ( Imaging X-ray Polarimetry Explorer ) stellte bisherige Modelle solcher Systeme in Frage. Der Polarisationsgrad des Röntgenpulsars Hercules X-1 war viel niedriger als theoretisch vorhergesagt, sodass die Vorstellungen der Astrophysiker von der Geometrie und Struktur der Materieflüsse grundlegend Überdacht werden müssen.

Astronomie & Weltraum - Physik - 26.10.2022
Bisher leichtester Neutronenstern oder seltsame Quark-Materie?
Bisher leichtester Neutronenstern oder seltsame Quark-Materie?
Der leichteste bisher bekannte Neutronenstern steht im Zentrum des Supernovaüberrests HESS J1731'347 . Dr. Victor Doroshenko, Dr. Valery Suleimanov, Dr. Gerd Pühlhofer und Andrea Santangelo von der Abteilung Hochenergieastrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen entdeckten das ungewöhnliche Objekt mithilfe von Röntgenteleskopen im All.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 12.10.2022
Der Faden zur Nadel: Wie unsere Vorfahren die heimische Flora nutzten
Der Faden zur Nadel: Wie unsere Vorfahren die heimische Flora nutzten
Frankfurt/Tübingen, 11. Unter der Leitung der Universität Oslo hat ein internationales Forschungsteam aus den Sedimenten der armenischen ,,Aghitu-3"-Höhle Pflanzen-DNA extrahiert und analysiert. Die Höhle wurde vor etwa 40.000 bis 25. Jahren von Menschen des Jungpaläolithikums als Unterschlupf genutzt.

Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 12.10.2022
Mehrjährige Ackerbrachen schützen Feldvögel am besten
Mehrjährige Ackerbrachen schützen Feldvögel am besten
Ackerbrachen schützen Feldvögel wirkungsvoll - aber nur wenn sie mindestens zwei Jahre bestehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Julia Staggenborg und Nils Anthes vom Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen. Die Studie, die insgesamt 143 frühere Forschungsarbeiten auswertet, ist eine der bislang umfangreichsten Untersuchungen in Europa zum Artenschutz von Feldvögeln in der Landwirtschaft.

Geschichte & Archeologie - 26.09.2022
Frühe Menschen in Afrika nutzten Hightech-Kleber aus der Steineibe
Frühe Menschen in Afrika nutzten Hightech-Kleber aus der Steineibe
Der frühe Homo sapiens in Südafrika nutzte in der Mittelsteinzeit Kleber aus dort heimischen Steineiben, um etwa Steinwerkzeuge an Holzspeeren zu befestigen. Dieser Klebstoff hat hervorragende Hafteigenschaften und kann nur in einem aufwendigen Verfahren hergestellt werden. Das haben Dr. Patrick Schmidt und Tabea J. Koch von der Universität Tübingen in einer gemeinsamen Studie mit Edmund February von der Universität Kapstadt, Südafrika, herausgefunden.