Langfristig negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Wohlbefinden von Jugendlichen
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Studie um Bildungsforscher Martin Neugebauer der Freien Universität Berlin in Fachzeitschrift ,,European Sociological Review" erschienen / Rückgang der Lebenszufriedenheit junger Menschen durch Pandemie dreimal höher als in der Gesamtbevölkerung. Junge Menschen haben besonders unter der COVID-19-Pandemie gelitten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Bildungsforschers Martin Neugebauer (Freie Universität Berlin), die er gemeinsam mit Alexander Patzina (Universität Bamberg), Hans Dietrich (Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung) und Malte Sandner (TH Nürnberg) durchgeführt hat und die jetzt in der Fachzeitschrift ,,European Sociological Review" erschienen ist. ( https://doi.org/10.1093/esr/jcad077 ). Untersucht wurden die Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenszufriedenheit von Abiturientinnen und Abiturienten zwischen dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 und Anfang 2022. Identitätsentwicklung, erste Liebe, Suche nach dem eigenen Lebensweg: Die Lebensphase zwischen 16 und 19 Jahren ist auch unter ,,normalen" Bedingungen spannend und herausfordernd. In dieser Phase stellten die Jahre 2020 und 2021 eine außerordentliche zusätzliche Belastung dar, die durch wiederholte Quarantäne, soziale Isolation und die Unterbrechung schulischer und außerschulischer Aktivitäten gekennzeichnet war.




