Weniger Werbung für ,,Kalorienbomben" im Kinder-TV

Stefanie Landwehr,    Abteilung für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirt
Stefanie Landwehr, Abteilung für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft an der Universität Bonn. © Foto: Maria Knaut
Stefanie Landwehr, Abteilung für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft an der Universität Bonn. Foto: Maria Knaut Studie der Universität Bonn: Selbstverpflichtung der Konzerne zeigt zumindest Teil-Erfolge Die Zahl der Kinder mit Übergewicht hat stark zugenommen. Neben psychischen Problemen sind damit auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Gelenkverschleiß auf dem Vormarsch. Einige Lebensmittelund Getränkekonzerne haben auf EU-Ebene eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, an Kinder gerichtete Werbung für stark fett-, zuckerund salzhaltige Lebensmittel einzuschränken. Eine Studie von Wissenschaftlerinnen der Universität Bonn zeigt: Nach dieser Vereinbarung hat in Deutschland die Zahl entsprechender an Kinder gerichteter Werbeclips abgenommen, doch die Unternehmen nutzen teils auch Lücken aus. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal ,,Food Policy" veröffentlicht. Wie effektiv ist die Selbstbeschränkung der Lebensmittelund Getränkekonzerne, die 2007 initiiert wurde? Hat die Zahl der an Kinder gerichteten Werbespots für stark fett-, zuckersowie salzhaltige Lebensmittel seitdem abgenommen? Diese und weitere Fragen untersuchten Wissenschaftlerinnen des Lehrstuhls für Marktforschung der Agrarund Ernährungswirtschaft am Institut für Lebensmittelund Ressourcenökonomik (ILR) der Universität Bonn.
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