In Hochleistungs-Mais sind mehr Gene aktiv

Erforschen die Gene von Maispflanzen:  
                     Frank Hochholdinger
Erforschen die Gene von Maispflanzen: Frank Hochholdinger und Jutta Baldauf vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn im Gewächshaus. © Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn
Studie an der Universität Bonn erleichtert langfristig möglicherweise die Züchtung noch ertragreicherer Sorten. Wenn zwei Mais-Inzuchtlinien miteinander gekreuzt werden, stellt sich regelmäßig ein interessanter Effekt ein: Die Nachkommen sind deutlich ertragsstärker als jede der beiden Elternpflanzen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine Reihe unterschiedlicher Kreuzungen untersucht. Dabei zeigte sich, dass in den Nachkommen stets sehr viel mehr Gene aktiv waren als in den Ausgangs-Pflanzen. Die Ergebnisse können eventuell zur Züchtung noch ertragreicherer Maissorten beitragen. Sie erscheinen in der Fachzeitschrift ,,Current Biology". Dass sich die Kreuzung unterschiedlicher Inzuchtlinien positiv auf den Ertrag auswirkt, wissen Züchter schon lange.
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