In 560 Fällen wichtige Spuren gesichert

Positive Bilanz nach fünf Jahren: MHH-Netzwerk ProBeweis in ganz Niedersachsen vertreten / Hilfe für Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt Vor fünf Jahren startete das Netzwerk ProBeweis an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Inzwischen ist das Netzwerk zur professionellen Beweissicherung für Opfer von häuslicher und/oder sexueller Gewalt in 26 Städten Niedersachsens vertreten. Seit 2012 konnten durch das Projekt, das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziert wird, in insgesamt 560 Fällen gerichtsverwertbare Befunde und Spuren einer Gewalttat gesichert und dokumentiert werden. Das Besondere: Die Untersuchung und Spurensicherung bei ProBeweis erfolgt losgelöst von einer Anzeige bei der Polizei. Ein prozessrelevantes Gutachten kann nach späterer Anzeige durch die Opfer so bei Bedarf auch noch mehrere Jahre nach der Tat abgerufen werden. Einer europaweiten Studie zufolge erleiden 22 Prozent aller Frauen in Deutschland einmal oder mehrmals im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Die polizeiliche Kriminalstatistik erfasste für das Jahr 2015 allein in Niedersachsen rund 16.
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