Teil einer Automobil-Fertigungsstraße und ein simuliertes Modell als 3D-Punktwolke. Rot gefärbt sind die Stellen, an denen es bei einem Modellwechsel zu Kollisionen käme. (Bild: Andreas Nüchter)
Wie muss eine Fertigungsstraße in der Automobilproduktion für einen Modellwechsel umgerüstet werden? Das lässt sich mit 3D-Scannern herausfinden. Andreas Nüchter ist Spezialist dafür. Die Vielfalt an Automodellen hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Beispiel Marke Volkswagen: Im Jahr 1950 produzierte das Unternehmen gerade einmal zwei Baureihen - den Käfer und den Bulli. 1990 waren es bereits zehn, und heute laufen rund 20 verschiedene Modelle von den Bändern. Rechnet man alle zwölf Marken der Volkswagen-Gruppe mit ein, kommt man sogar auf rund 300 Modelle - Lkw, Busse und Motorräder eingeschlossen. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Werk über Jahre hinweg das immer gleiche Auto baute.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.