Wassereis in ewiger Polarnacht
Die Kameras der Raumsonde Dawn untersuchen das nördliche Polargebiet des Zwergplaneten Ceres Zwischen Mars und Jupiter umkreist seit März 2015 die US-Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres. Mit ihren identischen Bordkameras aus dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen hat die Sonde den Himmelskörper dabei ins Visier genommen - und ihn praktisch vollständig kartiert. In einer aktuellen Studie berichtet ein Team, geleitet von Göttinger Wissenschaftlern, über Ceres' hohen Norden. Denn dort haben die Kameras ein besonderes Kunststück vollbracht: An Stellen nahezu ewiger Dunkelheit konnten sie Ablagerungen aus Wassereis ablichten. Blick auf den Nordpol: Die Farben zeigen die Höhenverhältnisse in der Landschaft auf Ceres. Zehn Krater sind beziffert, dort haben die Framing Cameras aus dem Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung Wassereis entdeckt. Thomas Platz ist Erstautor der Studie im neuen Fachjournal Nature Astronomy .


