Genfusionen können Glioblastome bei Kindern hervorrufen
Wissenschaftler entdecken neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von aggressiven Hirntumoren. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 60 Kinder und Jugendliche an Glio-blastomen, einer höchst aggressiven und bislang kaum behandelbaren Krebsart. In einer Studie haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt das Erbgut sowie die davon abgelesenen Botenmoleküle von Glioblastom-Tumoren bei Kindern analysiert. Damit wollten sie herausfinden, durch welche molekularen Veränderungen das Tumorwachstum ausgelöst wird. Bei zehn Prozent der Patienten konnten die Forscher eine Genveränderung nachweisen, die einen möglichen Ansatzpunkt zur Behandlung dieser Krebsform bieten könnte. Glioblastome gehören zu den gefährlichsten und aggressivsten Arten von Hirntumoren. Sie treten vor allem bei Erwachsenen auf, doch jedes Jahr erkranken in Deutschland auch bis zu 60 Kinder und Jugendliche an dieser Krebsart.




