Schule oder Schülerlabor? Lernort für guten naturwissenschaftlichen Unterricht nicht entscheidend

Studie der Tübinger Bildungsforschung untersucht, wie sich Schülerlabore auf die Motivation und Kompetenzen auswirken. Schülerlabore steigern nicht unbedingt die Leistung von Schülern in Fächern wie Physik oder Chemie - aber sie können bei Schülern das Interesse an naturwissenschaftlichen Themen zu wecken. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Untersuchung des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Sie belegt die Annahme, dass Schüler sich leichter begeistern lassen, wenn sie sich aktiv mit naturwissenschaftlichen Inhalten auseinandersetzen. Der Lernort ist dafür allerdings nicht von ganz so großer Bedeutung wie oft vermutet. Problembasiertes Lernen und guter Unterricht lassen sich ähnlich erfolgreich wie im Schülerlabor auch in der Schule umsetzen. In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler um Dr. Heike Itzek-Greulich und Professor Ulrich Trautwein die Effekte dreier Lernumgebungen: dem Schülerlabor, der Schule und einer Kombination aus beidem.
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