Eine weiche und eine harte Landung: Die linke Aufnahme der Landestelle Agilkia entstand mit Hilfe der ROLIS-Kamera aus einer Entfernung von neun Metern, kurz bevor Philae auf der Kometenoberfläche aufsetzte. Die rechte Aufnahme des endgültigen Landeplatzes Abydos machte CIVA-Kamera am 13. November 2014. [weniger]
Die Messungen der Landeeinheit Philae auf Churyumov-Gerasimenko liefern erste Ergebnisse - Der Oberflächenstaub des Rosetta-Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko enthält eine Vielzahl organischer Moleküle. Insgesamt 16 Verbindungen konnten Forscher unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Messdaten des Instrumentes COSAC, die kurz nach dem ersten Aufsetzen der Landeeinheit Philae auf der Kometenoberfläche am 12. November 2014 entstanden, nachweisen. Viele der Stoffe gelten als Schlüsselmoleküle für biochemische Reaktionen - etwa bei der Entstehung von Zuckern oder Aminosäuren. Diesen und weiteren Ergebnissen der Landemission von Rosetta widmet das Fachmagazin Science am kommenden Freitag insgesamt acht Artikel. In einer weiteren Veröffentlichung rekonstruieren Forscher unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung den genauen Ablauf der Landung. Die Rechnungen erlauben Rückschlüsse auf Eigenschaften der Kometenoberfläche. Während Philae zunächst in einer weichen, staubigen Region aufsetzte, ist die endgültige Landestelle deutlich härter.
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