Hausaufgaben: Nicht die Zeit ist entscheidend, sondern die Motivation

Tübinger Bildungsforscher identifizieren fünf Hausaufgabentypen und zeigen Strategien zur Förderung schwächerer Lerner auf. Viele Lehrkräfte, die mit dem Lernerfolg ihrer Schüler unzufrieden sind, haben ihren Schülern schon einmal diese Frage gestellt: Wie viel Zeit habt Ihr für die Hausaufgaben aufgewendet? Tübinger Bildungsforscher konnten nun zeigen, dass man damit nicht unbedingt den Kern des Problems trifft. Ob Schülerinnen und Schüler bei ihren Hausaufgaben erfolgreich lernen, hängt vielmehr damit zusammen, mit wie viel Sorgfalt und Anstrengung sie bei der Sache sind. In ihrer Studie untersuchten Wissenschaftler des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung das Hausaufgabenverhalten von knapp 2000 Achtklässlern im Fach Französisch. Dabei betrachteten sie die mit den Hausaufgaben verbrachte Zeit in Verbindung mit Sorgfalt/Anstrengung und der letztendlichen Leistung der Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse wurden nun in der internationalen Fachzeitschrift ,,Learning and Instruction" veröffentlicht. Den Bildungsforschern gelang es, fünf unterschiedliche Hausaufgabentypen zu identifizieren: die fleißigen Schnellen, die Hochengagierten, die Durchschnittsschüler, die sich abmühenden Lerner und die Minimalisten.
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