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Wissenschaftler bestätigen Impakthypothese. Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Köln und Münster haben erstmals einen Unterschied im Verhältnis der Sauerstoffisotope zwischen Erde und Mond nachgewiesen. Damit bestätigten sie die Hypothese, nach der der Mond aus einer Kollision der frühen Erde und eines anderen Planeten entstand. Die Erde stieß vor rund 4,5 Milliarden Jahren mit dem Planeten Theia zusammen, der etwa so groß wie der Mars war. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science erschienen. Die Forscher untersuchten im Isotopenlabor am Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen Gesteinsproben, die Astronauten der NASA zwischen 1969 und 1972 vom Mond mitgebracht hatten: Sie setzten den Sauerstoff der Gesteine frei, reinigten ihn aufwändig und analysierten ihn im Gasmassenspektrometer. "Dabei konnten wir erstmals eine minimale Differenz der Verhältnisse des seltenen Sauerstoffisotops 17O zum häufigsten Sauerstoffisotop 16O messen", erläutert Dr. Daniel Herwartz, der die Studie an der Universität Göttingen leitete und jetzt an der Universität Köln arbeitet.
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