Weltweiter CO2-Ausstoß im Fokus der Aachener Wissenschaft
Windräder und Sonnenkollektoren kündigen es überall an: Deutschland stellt auf regenerative Energiequellen um. Doch das ehrgeizige Ziel, Atomkraft und fossile Brennstoffe zu ersetzen, klappt nicht von heute auf morgen. Zudem ist dieser Ansatz nicht beliebig auf andere Länder übertragbar. Die Kohleverbrennung mit geringstem Kohlendioxid-Ausstoß, das so genannte Oxyfuel-Verfahren, könnte als Brückentechnologie dienen. In China und Indien ist sie indes kein Lückenfüller, sondern Hoffnungsträger. Diese Länder haben die Aufgabe, gigantische Mengen an CO2 zu reduzieren, um die Erderwärmung nicht weiter ansteigen zu lassen. Die RWTH unterstützt die energieund umweltpolitische Herausforderung: Im neuen Transregio-Sonderforschungsbereich "Oxyflame - Entwicklung von Methoden und Modellen zur Beschreibung der Reaktion fester Brennstoffe in einer Oxyfuel-Atmosphäre" werden die Grundlagen der Oxyfuel-Verbrennung von einer weltweit einmaligen Forscherkonstellation in bisher nicht gekanntem Umfang erforscht.




