Wissenschaftler der Freien Universität Berlin: Mindestlohn von 8,50 Euro vernichtet Arbeitsplätze und schadet den öffentlichen Finanzen

Kritik an aktueller Prognos-Studie. Nr. 117/2011 vom 29. Wirtschaftswissenschaftler der Freien Universität haben einer heute vorgestellten Studie des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos zum Thema Mindestlohn widersprochen. In der Prognos-Studie, die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde, hieß es, ein Mindestlohn von 8,50 Euro könne den Staatshaushalt um mehr als sieben Milliarden Euro im Jahr entlasten. Diese Entlastung entstehe, weil durch höhere Einkommen im unteren Lohnbereich die Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen stiegen und weniger aufstockende Leistungen durch das Arbeitslosengeld II und Wohngeld zu zahlen seien. Demgegenüber erklärten die Professoren Andreas Knabe und Ronnie Schöb, diese positive Einschätzung der fiskalischen Effekte ignoriere konsequent die Kosten des Mindestlohns für die öffentlichen Haushalte. Zur Begründung verwiesen die Wissenschaftler der Freien Universität darauf, dass der Mindestlohn bei konstanter Beschäftigung die in Deutschland erbrachte reale Wertschöpfung nicht verändere.
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