Studie beschreibt Schüler mit geistiger Behinderung

SFGE steht für „Schülerschaft mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“. D
SFGE steht für „Schülerschaft mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“. Die Quadrate im Logo des Projekts sollen andeuten, wie unterschiedlich diese Schülerschaft zusammengesetzt ist.
In der Diskussion um Inklusion geht es verstärkt auch um die Frage, inwieweit Schüler mit geistiger Behinderung an Regelschulen unterrichtet werden können. Aber was sind das eigentlich für Schüler? Eine neue Studie liefert dazu erstmals repräsentative Daten. Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind die jüngste Schulart im deutschen Bildungssystem. Sie haben sich seit den 1970er-Jahren rasch und intensiv entwickelt. Heute werden in ihnen deutschlandweit rund 80.000 Schüler unterrichtet. Zuerst standen in dieser Schulart Aspekte der Alltags- und Lebensbewältigung im Vordergrund. Doch heutzutage hat die Vermittlung komplexer Bildungsinhalte einen genau so großen Stellenwert. Angesichts der bildungspolitischen Forderung nach einer inklusiven Schule wird diskutiert, wie es um die Eingliederungsfähigkeit geistig behinderter Schüler in Regelschulen bestellt ist. „Dabei ist es wichtig, fundiertes Wissen über die Zielgruppe und ihre Lernausgangslage zu besitzen“, sagt Christoph Ratz vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Würzburg. Auf wen muss sich die Pädagogik oder Didaktik einstellen? Was sind das für Schüler, unter welchen Bedingungen wachsen sie auf? Wie lernen sie und wie verhalten sie sich im Unterricht? „Sehr relevante Fragen, die sich aus der bisherigen Literatur aber nur schlaglichtartig beantworten ließen“, so Ratz. Studie liefert repräsentative Daten
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