Meteorologen zeigen bleibenden Einfluss von FCKW auf die Ozonschicht
Kalte polare Winter führen zum verstärkten Ozonabbau im Frühling. Nr. 177/2011 vom 09. Trotz einer Erholung der Ozonschicht muss nach Einschätzung von Atmosphärenforschern in den kommenden Jahren noch mit zeitlich begrenzten, massiven Ozonverlusten gerechnet werden. Die Wissenschaftler, die im Rahmen einer Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Veränderungen in der Stratosphäre und deren Auswirkungen auf das Klimasystem untersuchen, erklärten, in Jahren mit kalten polaren Wintern sei ein starker Abbau der Ozonschicht im folgenden Frühjahr zu erwarten. Dieser sei sowohl über der Antarktis als auch über der nördlichen Hemisphäre zu beobachten. Dies sei eine Folge von chemischen Prozessen, deren Ursache in den über Jahrzehnte emittierten Flurchlorwasserstoffen (FCKW) liegen. Sprecherin der DFG-Forschergruppe ist die Meteorologie-Professorin Ulrike Langematz von der Freien Universität Berlin.




