Forscherinnen der Freien Universität befragen Lehrkräfte mit Migrationshintergrund in Deutschland

Hertie-Stiftung und ZEIT-Stiftung finanzieren erste Studie zum professionellen Selbstverständnis. Nr. 281/2010 vom 21. Wissenschaftlerinnen der Freien Universität Berlin haben erstmals in Deutschland das professionelle Selbstverständnis von Lehrkräften mit Migrationshintergrund untersucht: Welche Erfolgsfaktoren schlagen sich in den Bildungsbiographien nieder? Welche Berufsmotivationen sind erkennbar? Wie wurden Studium und Referendariat erlebt, welche Erfahrungen prägen den Schulalltag? Unter der Leitung von Prof. Dr. Viola B. Georgi hat der Arbeitsbereich Interkulturelle Erziehungswissenschaft der Freien Universität Berlin im Frühjahr 2010 eine Fragebogenerhebung mit 200 Lehrenden und 60 biografische Interviews durchgeführt. Finanziert wurde die Studie von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Die schnell wachsende Zahl von Schülern sprachlich und kulturell unterschiedlicher Herkunft in Deutschland findet in der Lehrerschaft bisher keine Entsprechung. Studien aus klassischen Einwanderungsländern legen aber nahe, dass Lehrende mit Migrationshintergrund zur Gestaltung von interkulturell orientierten Bildungsprozessen beitragen können und überdies als Rollenvorbilder dienen. Eine Erhöhung des Anteils an Lehrenden mit Migrationshintergrund erscheint als ein Schlüssel für mehr Integration, Teilhabe und Schulerfolg von Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund, weshalb die Rolle dieser Lehrkräfte in der politischen Debatte zunehmend wichtig wird. In der Studie 'Lehrende mit Migrationshintergrund in Deutschland: Eine empirische Untersuchung zu Bildungsbiographien, professionellem Selbstverständnis und schulischer Integration?
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