Modelle zeigen, dass der Dorsch (Gadus morhua) durch steigende Wassertemperaturen bedroht sein könnte. Foto: Wilhelm Thomas Fiege, CC BY-SA via Wikimedia Commons
Modelle zeigen, dass der Dorsch (Gadus morhua) durch steigende Wassertemperaturen bedroht sein könnte. Foto: Wilhelm Thomas Fiege, CC BY-SA via Wikimedia Commons - Wenn es wärmer wird, verändern Fische ihr Beutejagd-Verhalten. Modellrechnungen deuten darauf hin, dass diese Verhaltensänderung das Aussterben von Arten wahrscheinlicher macht, so eine neue Studie in der Fachzeitschrift ,,Nature Climate Change". Die Forscherinnen und Forschern unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden heraus, dass Fische in der Ostsee auf Temperaturerhöhungen reagieren, indem sie zunehmend die nächstbeste und einfach verfügbare Beute jagen. Das veränderte Jagdverhalten führte dazu, dass die Fische tendenziell kleinere und häufiger vorkommende Tiere fraßen, zum Beispiel kleine Krebstiere, Schlangensterne, Würmer und Weichtiere. Wie viele andere Tiere brauchen auch Fische mehr Nahrung, wenn die Temperaturen steigen, weil sich ihr Stoffwechsel erhöht. Kleine, häufige Beutetiere sind eine schnell verfügbare Energiequelle.
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