Neu entdeckte Erkrankung liefert Ideen, Mukoviszidose besser zu behandeln
News - Mukoviszidose besser verstehen: Neu entdeckte Erkrankung liefert Ideen für bessere Behandlung der Atemwegserkrankung - Coronabedingt konferieren die TMEM16A-Forscher derzeit nur online - was die gute Laune von Thorsten Marquardt, Dr. Julien Park und Karl Kunzelmann (im Uhrzeigersinn, von oben links) aber nicht beeinträchtigt (Screenshot: J. Park) Münster (mfm/lt) - Mukoviszidose ist die häufigste schwer verlaufende Erbkrankheit weltweit. Jedes Jahr werden mehrere hundert Familien mit dieser Diagnose konfrontiert - und bis heute gibt es keine Heilung für diese Erkrankung, die in erster Linie die Atemwege betrifft. Neben einer unterstützenden Behandlung bleibt als letzter Ausweg häufig nur eine Lungentransplantation, um das Leben der Patienten zu retten. Ein Forscherteam der Universitäten Münster und Regensburg hat nun eine Erkrankung entdeckt, aus der sich ein besseres Verständnis der Mukoviszidose und neue Wege für ihre Therapie ergeben könnten. Seine Erkenntnisse hat die Arbeitsgruppe in der aktuellen Ausgabe des ,,Journal of Medical Genetics" veröffentlicht. Ursache der Mukoviszidose ist eine genetische Veränderung des Cystic-Fibrosis-Transmembrane-Conductance-Regulator-Gens, kurz CFTR. Dieses stellt den Bauplan dar für einen Chloridkanal an der Oberfläche von Körperzellen.



