MHH-Wissenschaftler finden neuen Ansatz für die Therapie der diastolischen Herzschwäche

Thomas Thum
Thomas Thum
MHH-Wissenschaftler finden neuen Ansatz für die Therapie der diastolischen Herzschwäche Krankhaften Umbauprozessen könnte vorgebeugt werden / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Circulation Research. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben im Mausmodell einen neuen Ansatz für die Therapie der diastolischen Herzschwäche entdeckt: Die Herzfunktion verbesserte sich, wenn sie eine bestimmte sogenannte ,,lange nichtkodierende RNA" (lncRNA) hemmten. lncRNA sind Ribonukleinsäuren, die Vorgänge in den Zellen regulieren, wobei die Zusammenhänge bisher größtenteils noch unbekannt sind. Die Forschungsergebnisse veröffentlichte das renommierte Journal Circulation Research. Erstaurorin ist Maria-Teresa Piccoli aus dem Team von Dr. Thomas Thum, Leiter des MHH-Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien. Bei der diastolischen Herzinsuffizienz kommt es zum Beispiel zu Leistungsschwäche, Kurzatmigkeit und Herzrythmusstörungen. Im Gegensatz zur systolischen Herzschwäche ist die Muskelkraft des Herzens aber normal.
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