Von Meerschweinchen und Bio-Kraftstoffen
ULB informiert bei Open-Access-Woche über Möglichkeiten des Publizierens. Was haben Meerschweinchen, Fußball, Schädelknochen-Brüche und Bio-Kraftstoffe gemeinsam? Über ihre Erforschung haben münstersche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Zeitschriften-Artikeln berichtet - und sie wurden bei der Veröffentlichung allesamt durch den Publikationsfonds der WWU unterstützt. "Seit der Einrichtung des Fonds im Frühjahr 2011 konnten rund 200 Artikel gefördert werden", erklärt Dr. Stephanie Klötgen, zuständige Abteilungsleiterin im Dezernat "Digitale Dienste" der Universitätsund Landesbibliothek (ULB) Münster. Diese Förderung war möglich, weil die Artikel in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind, deren Inhalte jedem Leser im Internet kostenfrei zur Verfügung stehen. Dadurch können wissenschaftliche Erkenntnisse schneller verbreitet werden, und Interessierte können sich unabhängig von Zeit und Ort über die aktuelle Forschung informieren. In den geförderten Zeitschriften-Artikeln wurden überwiegend naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse veröffentlicht. Weitere ULB-Angebote im Bereich Open Access werden hingegen vor allem von Autorinnen und Autoren aus den Geistesund Gesellschaftswissenschaften genutzt: "Es gibt eine Plattform, über die Wissenschaftler ihre eigenen digitalen Zeitschriften herausgeben können.



