Manschette mit Elektroden

Manschette mit Elektroden
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Freiburger Forscher entwickeln neue Methode, Bluthochdruck langfristig und ohne Nebenwirkungen zu senken Freiburg, 09. Hoher Blutdruck ist weltweit nach Rauchen und Alkoholkonsum das höchste Gesundheitsrisiko. In Deutschland leiden circa 25 Prozent unter einer so genannten arteriellen Hypertonie. Die Mikrosystemtechniker Dr. Dennis Plachta und Thomas Stieglitz von der Professur für Biomedizinische Mikrotechnik am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität haben in Kooperation mit den Neurochirurgen Dr. Mortimer Gierthmühlen und Josef Zentner vom Universitätsklinikum Freiburg eine neue Manschettenelektrode entwickelt, die den Blutdruck senken kann, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen. Üblicherweise verabreichen Ärztinnen und Ärzte bei zu hohem Blutdruck Medikamente. Allerdings können Tabletten bei etwa 35 Prozent der Betroffenen den Blutdruck nicht dauerhaft richtig einstellen. Eine länger bestehende Bluthochdruckerkrankung führt zu Schäden in weiteren Organen - vor allem Augen, Nieren, Herz und das zentrale Nervensystem sind betroffen.
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