Das Fleischfarbene Knabenkraut ist eine typische Orchidee phosphorlimitierter Moorwiesen und Kalkflachmoore.
Foto: Norbert Hölzel
"Nature"-Studie zu fast 500 Pflanzenarten zeigt: "Phosphormangel-Spezialisten" sind besonders gefährdet. Damit Pflanzen gedeihen können, benötigen sie eine Reihe von Nährstoffen, beispielsweise Stickstoff, Kalium und Eisen. Auch Phosphor zählt dazu. Verschiedene Pflanzenarten sind Spezialisten für ein Wachstum auf phosphorarmen Böden. Ein internationales Forscherteam, darunter Norbert Hölzel von der Universität Münster, hat nun gezeigt, dass diese Pflanzen dafür einen hohen Preis zahlen: Sie pflanzen sich nur eingeschränkt durch Samenbildung fort und sind daher auf anderen Flächen weniger konkurrenzfähig. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachmagazins "Nature" veröffentlicht. Durch Düngung nimmt der Gehalt an Phosphorverbindungen im Boden vielerorts zu.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.