Martin Pfafferott
schrieb an der Universität Bonn eine Dissertation zur "idealen Minderheitsregierung". (c) Foto: Kornelia Danetzki/FES
Der Politologe Martin Pfafferott hat an der Universität Bonn das Modell der Minderheitsregierung untersucht. Seit dem Scheitern der ,,Jamaika"-Gespräche zwischen Union, Grünen und FDP ist auch auf Bundesebene das politische Modell einer möglichen Minderheitsregierung im Gespräch. Es ist umstritten: Wie kann eine Regierung arbeiten, die im Parlament keine Mehrheit hat? Der Bonner Politologe Martin Pfafferott hat an der Universität Bonn diese Frage untersucht. Sein Ergebnis: Minderheitsregierungen können rational durchdacht sein und zum Nutzen aller Beteiligten effizient funktionieren. Es ist kein einfacher Weg zu einer möglichen neuen Bundesregierung. Eine Neuauflage der großen Koalition ist noch ungewiss. Immer wieder ist deshalb auch eine ,,Minderheitsregierung" im Gespräch, die sich nicht auf die Mehrheit der Sitze im Bundestag stützen könnte.
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