Entern mit "gezückter Waffe"

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Erstautorin Swantje Liedmann (r.) mit den beiden Leitern der Studie: Privatdozen
Erstautorin Swantje Liedmann (r.) mit den beiden Leitern der Studie: Privatdozentin Christina Ehrhardt (l.) und Stephan Ludwig Foto: WWU
Studium Forschung Lehre Leben Die WWU International Schüler Wirtschaft Medien Förderer & Alumni - Erstautorin Swantje Liedmann (r.) mit den beiden Leitern der Studie: Privatdozentin Dr. Christina Ehrhardt (l.) und Stephan Ludwig - Damit Grippeviren sich vermehren können, sind sie auf Zellen eines menschlichen oder tierischen Körpers angewiesen. Sie entern die Zellen, zum Beispiel auf der Lungenoberfläche, und ihr Erbgut wandert in den Zellkern, wo es vervielfältigt wird. Am Ende entstehen neue Viren. Einem Team um Wissenschaftler aus dem Exzellenzcluster "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster ist es nun erstmals gelungen, Strukturen des Virus-Erbguts im Inneren von menschlichen Zellen lichtmikroskopisch sichtbar zu machen und auf diesem Wege Erkenntnisse darüber zu gewinnen, auf welche Weise die Grippeviren die Immunantwort der Zellen ausschalten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Viruspartikel quasi mit "gezückter Waffe" in die Zelle eindringt und die für den Menschen wichtige Immunantwort im Keim erstickt. Erstmals machten die Forscher die in acht Segmente unterteilte spiralförmige Virus-Erbinformation lichtmikroskopisch sichtbar.
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