Wolf-Preis für Ferenc Krausz

Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik © MPI für Quante
Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik © MPI für Quantenoptik
Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik © MPI für Quantenoptik - Der Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik wird für seine Beiträge zur Attosekundenphysik ausgezeichnet Ferenc Krausz erhält den Preis für seine bahnbrechenden Beiträge zu den ultraschnellen Laserwissenschaften und zur Attosekundenphysik. Der ungarisch-Österreichische Physiker ist Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und hat den Lehrstuhl für Experimentalphysik - Laserphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Im Jahr 2001 gelang es Ferenc Krausz und seinem Team an der TU Wien erstmals, aus extrem ultraviolettem Licht einzelne Lichtblitze im Attosekundenbereich zu erzeugen und zu messen (eine Attosekunde ist ein Milliardstel einer milliardstel Sekunde). Die Ergebnisse markierten den Beginn der Attosekundenphysik. Die Attosekunden-Lichtblitze ermöglichten es erstmals, die ultraschnellen Bewegungen von Elektronen sichtbar zu machen, sie quasi zu fotografieren. In den vergangenen Jahren nahmen Ferenc Krausz und seinen Mitarbeitern zahlreiche Echtzeit-Filmaufnahmen der Bewegung von Elektronen in Molekülen und Atomen auf. Für seine Arbeiten, die Meilensteine in der Wissenschaft setzten, erhält Ferenc Krausz nun den Wolf-Preis.
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