Wissenschaftsminister gibt Startschuss für Zusammenarbeit zur Erforschung neuer Energiespeicher

Kirchenhistoriker Christopher Spehr Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Kirchenhistoriker Christopher Spehr Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Kirchenhistoriker erforschen Diskriminierung von Christen in der DDR Vom Kriegsspielzeug in der Kinderkrippe, über Wehrkundeunterricht und paramilitärische Wettkämpfe in der Schule, bis zu den ,,Kampfgruppen der Arbeiterklasse" - schon von Kindesbeinen an kamen die Bürgerinnen und Bürger der DDR mit der staatlichen Wehrpolitik in Kontakt. Sich zu entziehen, war kaum möglich ", sagt Christopher Spehr von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wer sich gegen den allgegenwärtigen Militarismus wandte, lief Gefahr, Diskriminierung auf rechtlicher oder sozialer, berufsund bildungsbiographischer Ebene zu erleiden ." Insbesondere Christen, die aufgrund ihrer pazifistischen Einstellung den Dienst an der Waffe verweigerten, seien davon betroffen gewesen, so der Kirchenhistoriker weiter. Bausoldaten, Totalverweigerer und die Wehrerziehung. Am Beispiel der sogenannten Bausoldaten, der Totalverweigerer und jenen Jugendlichen, die sich der Wehrerziehung widersetzten, wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena die staatlichen Unterdrückungsmechanismen und Repressionsmaßnahmen in den 1960er Jahren in der DDR näher untersuchen. Dafür erhält das vierköpfige Projektteam um Prof. Spehr rund 600. Euro Fördermittel vom Thüringer Wissenschaftsministerium.
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