Gesamtansicht des Large-Scale Construction Robotics Laboratory (LCRL) des Exzellenzclusters IntCDC an der Universität Stuttgart. Foto: IntCDC, Christoph Zechmeister
Gesamtansicht des Large-Scale Construction Robotics Laboratory (LCRL) des Exzellenzclusters IntCDC an der Universität Stuttgart. Foto: IntCDC, Christoph Zechmeister - Anlagen erweitern das Labor für robotische Vorfertigung des Exzellenzclusters IntCDC an der Universität Stuttgart Der Exzellenzcluster ,,Integratives computerbasiertes Planen und Bauen für die Architektur" (IntCDC) der Universität Stuttgart hat vier Roboterplattformen für die automatisierte Herstellung von Holzund Faserbauelementen erhalten. Die Anlagen sind ein Meilenstein für die Erforschung der mobilen, flexiblen Vorfertigungstechnik und sollen das Bauen der Zukunft nachhaltiger und effizienter machen. Die Fabrikhalle in Neustadt-Hohenacker, einem Vorort von Waiblingen, wirkt schmucklos, doch sie birgt Superlative: In ihrem Inneren entsteht die weltweit erste Gesamtplattform für cyber-physikalisches Bauen, das Large-Scale Construction Robotics Laboratory (LCRL), ein Großraum-Robotiklabor und Flaggschiff des Exzellenzclusters ,,Integratives computerbasiertes Planen und Bauen für die Architektur" (IntCDC) der Universität Stuttgart. Kernstück des Labs für die mobile, flexible Vorfertigungstechnik sind vier containerbasierte Roboter-Plattformen, von denen zunächst zwei für die Fertigung von Holzund zwei für Faserbauteile ausgelegt sind. Zukünftig sollen sie auch gemeinsam als rekonfigurierbare, digitale Baufertigungseinheit genutzt werden können. Gleich im Eingangsbereich der Fabrikhalle gleitet ein tonnenschwerer Roboterarm entlang einer über 10 Meter langen Linearachse, senkt langsam, aber mit der Präzision eines Raubvogels den Kopf zu einem Holzteil herab und fräst daraus ein Kassettenelement für einen Holzpavillon.
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