Verbleib von Hirnschnitten aus der NS-Zeit bleibt offen

Beisetzung auf dem Gräberfeld X des Tübinger Stadtfriedhofs. Im Vordergrund: Sta
Beisetzung auf dem Gräberfeld X des Tübinger Stadtfriedhofs. Im Vordergrund: Stadtdekanin Elisabeth Hege. Im Hintergrund: Der Leiter der Hochschulkommunikation, Dr. Karl G. Rijkhoek, die Leiterin des Forschungsprojekts zum Gräberfeld X, Benigna Schönhagen, der Leiter der klinischen Anatomie, Bernhard Hirt, sowie Pfarrer Ulrich Skobowsky (von links).
Beisetzung auf dem Gräberfeld X des Tübinger Stadtfriedhofs. Im Vordergrund: Stadtdekanin Elisabeth Hege. Im Hintergrund: Der Leiter der Hochschulkommunikation, Dr. Karl G. Rijkhoek, die Leiterin des Forschungsprojekts zum Gräberfeld X, Benigna Schönhagen, der Leiter der klinischen Anatomie, Bernhard Hirt, sowie Pfarrer Ulrich Skobowsky (von links) . Eine internationale Forschungsgruppe, die sich an der Universität Tübingen mit dem Verbleib der sogenannten Sammlung Ostertag beschäftigte, hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Wie die Leiterin des Projekts, Professorin Benigna Schönhagen, am Donnerstag berichtete, konnte die Arbeitsgruppe feststellen, dass die aus der NS-Zeit stammende medizinische Sammlung nicht bei einer undokumentierten Bestattung im Gräberfeld X des Tübinger Stadtfriedhofs begraben wurde. Der Verbleib der Sammlung bleibt aber noch ungeklärt. Die Sammlung Ostertag bestand mutmaßlich aus Hirnschnitten von insgesamt 106 Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs in einer Einrichtung für psychisch Kranke in Berlin-Wittenau ermordet worden waren.
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