US-Auszeichnung für Gastforscher und Dozenten der Freien Universität Berlin

Sozialund Kulturanthropologe Omar Kasmani erhält für sein Buch "Queer Companions" den Ruth Benedict Preis 2023 der Association for Queer Anthropology (USA). Omar Kasmani, Gastdozent am Institut für Sozialund Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin, wird für sein Buch Queer Companions: Religion, Public Intimacy, and Saintly Affects in Pakistan  (2022, Duke University Press) mit dem renommierten Ruth Benedict Preis 2023 ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist nach der US-amerikanischen Kulturanthropologin Ruth Benedict (1887-1948) benannt und wird seit 1986 durch die Association for Queer Anthropology - einer Untergruppe des US-amerikanischen Fachverbands für Anthropologie - vergeben. Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Bücher gewürdigt, die LGBTQ-Personen und/oder verschiedene geschlechtliche bzw. sexuelle Formationen in den Mittelpunkt stellen und das Feld der Queer Anthropology entscheidend voranbringen. Mit Omar Kasmani wurde erstmals ein an einer Universität in Deutschland tätiger und promovierter Sozialund Kulturanthropologe ausgezeichnet. In seinem Buch ,,Queer Companions" beleuchtet Omar Kasmani die affektiven Beziehungen zwischen Fakiren und islamischen Heiligen an Pakistans wichtigstem Sufi-Pilgerort in Sehwan Sharif. Er zeigt, wie Männer, Frauen und khwaja-sara (transund nicht-binäre Personen) diese Beziehungen außerhalb der geschlechtsspezifischen Normen ihrer Gesellschaft etablieren und sich damit von den für sie vorgesehenen Rollen als Vater oder Mutter, Ehemann oder Ehefrau, Sohn oder Tochter distanzieren.
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