Klaus Gestwa
Klaus Gestwa Die Universität Tübingen zeichnet erneut innovative und erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ihrer Forschenden aus. Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation 2024 geht zu gleichen Teilen an den Osteuropahistoriker Professor Klaus Gestwa für seine intensive Aufklärung über die Hintergründe des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie an die KI-Forscherin Professorin Ulrike von Luxburg und die beiden Empirischen Kulturwissenschaftler Tim Schaffarczik und Thomas Thiemeyer stellvertretend für das Team der Ausstellung ,, Cyber and the City " im Tübinger Stadtmuseum. Den diesjährigen Nachwuchspreis für Wissenschaftskommunikation erhält die Historikerin Claudia Lemmes. Die Jury würdigte Gestwas unermüdlichen Einsatz bei der politischen und historischen Einordung des Ukrainekonflikts. Der Historiker habe sein umfangreiches Wissen über Geschichte, Gesellschaft und Politik Osteuropas in den vergangenen Jahren genutzt, um die deutsche öffentlichkeit über die Ursachen des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland aufzuklären und dabei weit verbreiteten Annahmen und Irrtümern entgegenzutreten. Dabei habe er Mut bewiesen und sei auch öffentlichem Streit und Anfeindungen nicht aus dem Weg gegangen. Mit seinen Interviews, Videos, Zeitschriftenbeiträgen und Vorträgen habe Gestwa ein Millionenpublikum erreicht und so zur Meinungsbildung in Deutschland über den Krieg gegen die Ukraine maßgeblich beigetragen.
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