Universität Tübingen unterstützt ‘March for Science’
'Angriffe auf die Wissenschaft treffen uns alle' - Demonstration am kommenden Samstag in Tübingen. Das Rektorat der Universität Tübingen unterstützt nachdrücklich den 'March for Science', der am kommenden Samstag in mehr als 500 Städten weltweit stattfinden wird. 'Angriffe auf die Wissenschaft treffen uns alle, gleichgültig, wo wir forschen, lehren oder studieren', erklärte der Rektor der Universität, Professor Bernd Engler, am Mittwoch. 'Wissenschaft ist heute mehr denn je ein globaler Prozess, von dem Freiheit, Sicherheit und Wohlstand ebenso abhängen wie der Schutz unserer Umwelt.' Daher dürfe niemand schweigen, wenn staatliche Stellen oder populistische Bewegungen, egal ob rechts oder links, wissenschaftliche Institutionen und ihre Repräsentanten angreifen, wenn Förderprogramme für Geisteswissenschaften, Kunst und den Klimaschutz zusammengestrichen werden. 'Kritisches Denken, die Überprüfung vorgegebener Wahrheiten und die offene Diskussion über neue Theorien und wissenschaftliche Ergebnisse haben die Grundlagen der modernen Welt gelegt und sie schaffen täglich aufs Neue das Fundament für unsere Zukunft', sagte Engler. Wer Universitäten und Wissenschaftler drangsaliere und die von ihnen erarbeiteten Erkenntnisse als bloße Meinungsäußerungen darstelle, gefährde diese Zukunft. Aus diesem Grund finde der 'March for Science' ganz bewusst am 22. April statt, dem internationalen Tag der Erde.


