Tübinger Seminar für Allgemeine Rhetorik zeichnet Gedenkrede des Schriftstellers zum Deutschen Grundgesetz aus

Die Rede des Jahres 2014 hat Navid Kermani gehalten. Das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen zeichnet den Schriftsteller und Orientalisten für seine Rede zum 65. Jubiläum des Grundgesetzes am 23. Mai im Deutschen Bundestag aus. In seiner Rede verbindet Kermani eine geistreiche Würdigung des Grundgesetzes mit einer deutlichen Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik. Sie endet mit einem bewegenden Dank an Deutschland. Navid Kermani gelingt eine intellektuell brillante, literarisch feinsinnige und emotional überzeugende Rede, die die Grenzen konventioneller Gedenkrhetorik sprengt. Kermani wählt einen ungewöhnlichen Zugang. Er liest das Grundgesetz nicht als Rechtsdokument, sondern als ein Stück Literatur, als einen ,,bemerkenswert schönen Text".
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