Studium Generale wieder im Kupferbau

Das Studium Generale der Universität Tübingen kehrt im Sommersemester 2022 wieder in den Kupferbau zurück. Erstmals finden die Veranstaltungen zum Überwiegenden Teil wieder in Präsenz statt. Der Zugang ist für alle Interessierten kostenlos und ohne Anmeldung möglich. In der Reihe Religion und Literatur - Eine Topographie ihrer Begegnung im Spiegel deutschsprachiger Literatur (Montag, 18:15 Uhr im Hörsaal 25) geht Theologe Professor Karl-Josef Kuschel ,,Sternstunden" einer Begegnung von Religion und Literatur nach, die immer auch mit ausgewählten Schauplätzen des Lebens verbunden sind: Seien es Bertolt Brechts ,,Svendborger Gedichte" aus dem Dänischen Exil, Rainer Maria Rilkes ,,Duineser Elegien" oder das Zwiegespräch von Nelly Sachs und Paul Celan, das im Gedicht ,,Zürich. Zum Storchen" festgehalten wurde. Fragen von Gleichheit und Ungleichbehandlung, Diskriminierung, Vielfalt und Bewegungen wie #metoo prägen aktuell politische und gesamtgesellschaftliche Debatten. Beiträge zur Versachlichung der Diskussion (Montag, 18:15 Uhr im Hörsaal 21) , organisiert durch das Zentrum für Gender und Diversitätsforschung an der Universität Tübingen, zeigt das breite Spektrum an Forschungsfragen, Methoden und Wissensbeständen der ,,Gender und Diversity Studies" auf. Ob Robin Hood, Wilhelm Tell, Zarathustra oder Anna Karenina: In der Reihe Europas phantastische Held*innen - eine literarische Spurensuche (II) (Montag, 20:15 Uhr im Hörsaal 25) setzt Literaturwissenschaftler Professor Jürgen Wertheimer seine Beschäftigung mit ,,Helden" aus dem kollektiven Gedächtnis der Europäer fort und erzählt damit eine ,,etwas andere Geschichte" des Kontinents, jenseits von Herrscherdaten und Epochenschwellen. Die Reihe ,,Wie wurde ich Professor*in?
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