Rizinusöl wirkt über einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor

Wirkmechanismus eines der ältesten Arzneimittel der Menschheit aufgeklärt. Rizinusöl ist vor allem als effektives Abführmittel bekannt, wurde aber auch bereits in der Antike bei Schwangeren zur Förderung der Wehentätigkeit eingesetzt. Erst jetzt ist es Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung gelungen, die entscheidenden Details des Wirkmechanismus zu entschlüsseln. Verantwortlich ist demnach ein Rezeptor mit dem Namen EP3 auf den Muskelzellen des Darmes und der Gebärmutter. Dieser wird durch einen Bestandteil des Öls aktiviert. Das aus den Samen des Wunderbaums Ricinus communis gewonnene Öl gehört zu den ältesten Arzneimitteln der Menschheit. Die erste Erwähnung als Abführmittel findet sich bereits in 3500 Jahre alten ägyptischen Papyrusschriften.
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