’Rassismus an der Hochschule: Erkennen, Verstehen, Verändern’

Vortrag von Tupoka Ogette im Rahmen der Begrüßung der Mitglieder der neuen Kommission für Diversity und Antidiskriminierung

Die Rassismuskritikerin Tupoka Ogette ist zu Gast an der Freien Universität Berl
Die Rassismuskritikerin Tupoka Ogette ist zu Gast an der Freien Universität Berlin. Bildquelle: Laura Hoffmann
Die Freie Universität Berlin begrüßt mit einem Vortrag der renommierten Rassismuskritikerin Tupoka Ogette am Dienstag, den 29. April 2025, um 18 Uhr s.t. im Henry-Ford-Bau die neu eingesetzte Kommission für Diversity und Antidiskriminierung der Freien Universität Berlin.

Tupoka Ogette befasst sich in ihrem Vortrag mit der Frage, welche Auswirkungen Rassismus auf das universitäre Leben hat, welche unsichtbaren Mechanismen und Strukturen dabei wirken und wie erste Anstrengungen aussehen könnten, um Antirassismus nachhaltig an der Universität zu verankern.

Ogette studierte in Leipzig und Grenoble Afrikanistik, Deutsch als Fremdsprache und International Business. Sie ist Autorin (u.a. ,,exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen" (Unrast, 2017) und ,,Und Jetzt Du. Rassismuskritisch leben" (Penguin Verlag, 2022)), Trainerin und Beraterin im Bereich Rassismuskritik und Antirassismus und Gastgeberin des Podcasts ,,TuPodcast - Gespräche unter Schwestern".

Tupoka Ogettes Vortrag bildet den Auftakt zum Diversity-Schwerpunktthema Rassismus, zu dem die Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung im Sommersemester 2025 verschiedene  Veranstaltungen  anbietet. Gleichzeitig werden an diesem Abend die Mitglieder der neu eingesetzten  Kommission für Diversity und Antidiskriminierung  begrüßt.

Gemeinsam mit den anderen Diversity-Akteur*innen setzt sich das Gremium für die Umsetzung chancengerechter Zugangs-, Studienund Arbeitsbedingungen und dem Abbau von Barrieren an der Freien Universität ein. Mit der Benennung der Kommissionsmitglieder im Januar dieses Jahres wurde der letzte Schritt in der Umsetzung der  Diversity-Governance  der Freien Universität Berlin vollzogen. Die Etablierung robuster Diversity-Strukturen und die institutionelle Verankerung von Diversity als Querschnittsaufgabe stellen sicher, dass die Förderung von Diversity regelhaft in alle Arbeitsebenen und -strukturen integriert wird, um strukturelle Chancengleichheit nachhaltig zu gewährleisten und Diskriminierung systematisch abzubauen.

Das wissenschaftliche Ethos der Freien Universität Berlin wird seit ihrer Gründung im Dezember 1948 von drei Werten bestimmt: Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit.