Rasches Boostern könnte die vierte Welle brechen
Ein interdisziplinäres zeigt Team auf, wie sich die Belastung der Intensivstationen mit Covid-19-Erkrankten reduzieren lässt. Zügige Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 für die Hälfte der Bevölkerung könnte die vierte Infektionswelle wahrscheinlich brechen. Denn sie könne die Zahl Ansteckungen und Übertragungen bei diesen Personen nochmal auf ein Zehntel reduzieren. Dies ist eine zentrale Aussage einer Stellungnahme, die ein Team um Viola Priesemann, Leiterin einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, formuliert hat. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben zudem berechnet, wie gut regelmäßige Tests die immer schnellere Verbreitung des Virus eindämmen könnten und wie unterschiedlich 2G- und 3G-Regeln wirken. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und Otmar D. Wiestler, Helmholtz-Gemeinschaft Berlin, unterstützen die Stellungnahme des interdisziplinären Expertenteams aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Viola Priesemann sowie weitere Autorinnen und Autoren werden die Stellungnahme in einer Pressekonferenz des Science Media Centers am 11. November um 11:30 Uhr erläutern.



